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Steppenbartfledermaus


(Bilder bei Eurobats)

Wissenschaftlicher Name:
Myotis aurascens

Erstbeschreibung:
Kuzjakin, 1935
Tiere aus dem Kaukasusgebiet

Familie:
Glattnasenfledermäuse
(Vespertilionidae)

Gattung:
Mausohrfledermäuse
(Myotis)
 

Name:
Der Artname aurascens (in die Höhe aufsteigend) spielt an auf das Flugverhalten der Tiere.

Steppenbartfledermäuse wurden eine Zeit lang als Unterart Myotis mystacinus aurascens der Kleinen Bartfledermäuse angesehen.

Synonyme:
deutsch:
englisch: Steppe whiskered bat
französisch: Vespertilion à moustaches de steppe, Vespertilion de steppe doré, Murin doré

Unterarten: keine.

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Verbreitung:
Europa, Türkei (Osten), Russland, Kaukasusgebiet.

Verbreitung von Myotis aurascens
Verbreitung von Myotis aurascens (Grafik: Ekkehard Beyer
qu080)

Größe:
Länge 45 .. 52 mm
Unterarm 32 .. 37 mm
Flügelspannweite circa 200 mm
Gewicht 4 .. 7 g

Lebensraum:
In Bulgarien wurden Tiere in einer offenen Auenlandschaft an einem Fluss gefunden.

Quartiere:
In Bulgarien wurden Wochenstuben unter Brücken gefunden. In Quartieren wurden Steppenbartfledermäuse zusammen mit Kleinen Bartfledermäusen oder Rauhautfledermäusen angetroffen.

Ortswechsel:
nichts bekannt.

Fortpflanzung:
Mitte Juni wurden in Bulgarien trächtige Weibchen gefunden.

Gefährdung und Schutz:
EU: FFH-Art.
IUCN: least concern (nicht gefährdet).

De Tiere können durch den Verlust von Jagdgebieten und Störungen in Höhlen beeinträchtigt werden.

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Beschreibungen und weitere Bilder:

Berichte:

Literatur:

Dietz, Christian + Helversen, Otto von + Nill, Dietmar (2007): Handbuch der Fledermäuse Europas und Nordwestafrikas -- Stuttgart, 2007 (ISBN 978-3-440-09693-2)

Wilson, Don E. + Reeder, DeeAnn M. (Herausgeber) (2005): Mammal Species of the world. A taxonomic and geographic reference -- (3. Auflage), Baltimore (USA), 2005
[Daten aus diesem Werk sind im Internet zugänglich Mammal Species]

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aktualisiert am 6. Februar 2015
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Abkürzungen

Länge = Körperlänge ohne Schwanz

Gewicht = Gewicht im Sommer

D = Deutschland
EU = Europäische Union

FFH-Art: Alle europäischen Fledermausarten sind in der Europäischen Union durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie qu019 besonders geschützt.

FFH-Schutzgebiet-Art: Für die im Anhang II dieser Richtlinie aufgeführten Arten wird darüber hinaus die Einrichtung von Schutzgebieten verlangt.

IUCN: Die International Union for Conservation of Nature and Natural Resources gibt die Gefährdung der Arten weltweit an.

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